Kita Streik in Großhansdorf

Der Streik im bundesweiten Kitawesen wirkt sich auch auf die Gemeinde Großhansdorf aus.

Alle drei gemeindlichen Kitas werden bestreikt und bringen die betroffene Elternschaft in eine besorgniserregende Notsituation.

Nicht jeder hat Großeltern oder Verwandte im Ort oder Nahe bei, um eine adäquate „Notbetreuung“ zu gewährleisten.

Familien, alleinerziehende Mütter, Väter kommen hier gerade finanziell als auch organisatorisch an ihre Grenzen.

Dieser Streik geht leider komplett zu Lasten einer Elternschaft, die den alltäglichen Spagat von Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf unter diesen Umständen nicht mehr bewerkstelligen kann.

Die Träger bzw. die Gemeinde Großhansdorf als Träger… ist gefordert, hier praxisnahe und unbürokratische Hilfe anzubieten.

Fakt ist: Es gibt in Großhansdorf für 294 Kinder, die einen Anspruch und einen abgeschlossenen Betreuungsvertrag mit dem Träger haben.

Momentan gibt es gerade mal 30 Notplätze in einer Gruppe, die mit Personal aus Zeitarbeitsfirmen etc… betrieben wird.

Das ist noch nichteinmal ein Tropfen auf dem heissen Stein.

Zudem spart die Kommune mit jeder Streikwoche Personalkosten in Höhe von ca.30.ooo€ ein.

Reagiert Politik nicht, werden diese Zusatzeinnahmen im Soll-Überschuss verbucht und können im Haushalt 2016 zweckungebunden verwendet werden.

Das zögerliche und vor allem auch langsame Agieren des Trägers der drei Einrichtungen als auch die berechtigten Rückzahlungsforderungen der Elternschaft aufgrund der nichterhaltenen Leistung der Betreuung werden Thema auf dem Sozialausschuss am 9.6.15 im Waldreitersaal in Großhansdorf sein.

Anbei ein Antrag der Freidemokraten zu diesem schwierigen, weil auch emotionalen Thema:

Antrag TOP SozA 9.6.15